Best Practice Meeting vom 8. Mai 2008: Novartis
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Best Practice Meeting vom 8. Mai 2008: Novartis
Inspiration und Wissensaustausch auf dem Novartis Campus
In Basel verwandelt Novartis das ehemalige Werkareal St. Johann in einen Campus des Wissens, der Innovation und Begegnung. In der «Stadt innerhalb der Stadt» werden dereinst 10'000 Personen arbeiten. Das Best Practice Meeting der SMG bot einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Grossprojektes.
Vergessen Sie das Bild des einsamen Forschers, der nächtelang mit Reagenzgläsern hantiert und der verdutzten Welt eines Tages ein revolutionäres Medikament präsentiert. «Forschung geschieht heute ganz anders. Natürlich ist die Kompetenz und die Persönlichkeit eines Wissenschafters Grundvoraussetzung für Erfolg. Ausschlaggebend ist jedoch das Team und seine Gesamtleistung», stellt Michael F. Pluess, Leiter Novartis Schweiz, klar. Und ergänzt, dass in Zukunft sogar die Interaktion zwischen Menschen, die von ihrer Funktion her auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun haben, für den Projekterfolg mitentscheiden.
Doch damit interdisziplinäre Zusammenarbeit und Wissensaustausch zustande kommen, braucht es entsprechende Anreize: Novartis setzt dafür auf inspirierende Architektur, auf hochwertige Materialien und auf ein neuartiges Bürokonzept: das Multi Space-Konzept. Michael F. Pluess: «Das Multi Space-Konzept bietet ein vielfältiges Raum- und Arbeitsplatzangebot mit einer Vielzahl von individuellen und gemeinsamen, offenen und geschlossenen Arbeitsbereichen.» Das Ziel: Auf dem Campus sollen sich die weltweit besten Talente nicht nur wohl fühlen und entfalten können. Sie sollen sich auch austauschen und gegenseitig zu neuen Ideen inspirieren.
Das Modell einer «offenen Plattform», für das der Campus symbolhaft steht, findet sich übrigens auch innerhalb der weltweiten Forschergemeinschaft. Das zeigte Dr. Romeo Paioni, Leiter der Wissenschaftsund Aussenbeziehungen von Novartis Pharma, in seinem Referat über die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Forschung bei Novartis auf. Der offene Austausch der weltweiten Forschergemeinschaft führt zum Beispiel bei der Erforschung des menschlichen Genoms dazu, dass an Stelle der historisch dominanten Symptomtherapien echte Ursachentherapien möglich werden.
Auf die Teilnehmenden – rund 80 Führungspersonen von Schweizer Unternehmen – wirkte der Rundgang in der «Stadt in der Stadt» jedenfalls sehr inspirierend. Einmal mehr zeigte sich die Stärke der Best Practice Meetings der SMG: Der offene Meinungsaustausch war den anwesenden Persönlichkeiten entsprechend auf höchstem Niveau. Das lässt Gutes erahnen für den Campus – auf das Best Practice Meeting hatte die Umgebung jedenfalls genau die erwünschte Wirkung.
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